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 Altersvorsorge in Deutschland

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Sicherheit im Alter- das wünschen sich alle.

Doch die Rente vom Staat kann dies allein nicht mehr leisten, da unsere Gesellschaft altert, zu wenig Kinder geboren werden, die Bevölkerung immer länger lebt und entsprechend länger Rente erhält. Allein bis zum Jahr 2050 wird jeder zweite Deutsche über 50 Jahre alt sein. Demnach werden nicht nur die finanziellen Lasten für die Rentenzahlungen wachsen, sondern die Rentenfinanzierung wird auch auf immer weniger Erwerbstätige verteilt. Dies zwingt den Staat zum Handeln.

Ziel des staatlichen Handelns ist eine gesetzliche Rente, die auch zukünftig bezahlbar bleibt und eine Grundsicherung darstellt. Deshalb hat der Gesetzgeber ein Reformpaket verabschiedet, das den Beitrag stabil hält aber zu spürbaren Absenkungen der Rentenhöhe und Beamtenpensionen führen wird. Damit die Versorgung im Alter trotzdem gesichert werden kann, wurden den Bürgern neue Möglichkeiten geschafften, mit privaten und betrieblichen Rentenversicherungen vorzusorgen.

Der wesentliche Unterschied zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und privaten oder betrieblichen Rentenversicherungen besteht in der Verwendung der Beiträge. Anders als in der gesetzlichen Rentenversicherung, bei der die Beiträge der Erwerbstätigen gleich als Rente an die heutigen Rentner weitergeleitet werden müssen, können private und betriebliche Rentenversicherungen die Beiträge gewinnbringend ansparen und so langfristig aufgebaut werden.

Mit dem jüngsten Reformpaket hat der Gesetzgeber auf die Entwicklung reagiert und wesentliche Schritte für die Alterssicherung in Deutschland unternommen. Er hat wiederholt die gesetzliche Rentenversicherung überarbeitet und unter anderem die Besteuerung neu geregelt. Zusammen mit der Steuerreform wirkt die Rentenreform Hand in Hand. Mit der stärkeren Besteuerung der gesetzlichen Rente sind gleichzeitig die Rahmenbedingungen für private oder betriebliche Altersvorsorge attraktiver gemacht worden. Der Staat fördert mit dem neuen Alterseinkünftegesetz Vorsorgeverträge, die ein lebenslanges Einkommen garantieren und somit die gesetzliche Rente entlasten.

Das Alterseinkünftegesetz hat neue Möglichkeiten geschaffen. Eigene Wünsche können bei der Gestaltung der eigenen Vorsorge umgesetzt werden. Jeder Einzelne trägt aber auch mehr Verantwortung, seine Vorsorge- und Rentenplanung selbst in die Hand zu nehmen. Den Vollkasko-Schutz durch den Staat gibt es nicht mehr, dafür fehlt der deutschen Rentenversicherung das Geld.

Vielen ist das ehemalige 3-Säulen-Modell, das sich aus der gesetzlichen, der privaten und der betrieblichen Rentensäule zusammensetzte, in der Altersvorsorge-Systematik noch geläufig. Dieses wurde im Zuge der letzten Rentenreform in das heutige 3-Schichten-Modell aufgrund zunehmender Komplexität umgebaut und an die neue steuerliche Systematik geknüpft. Mit dem Schichtenmodell folgt der Staat weiter seinem Ziel, die Versorgung im Alter zu ermöglichen und zu sichern.

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3-Schichten-Modell der Altersversorgung

Drei Schichten bringen Sicherheit. Die Vielfalt der Vorsorgemöglichkeiten folgt einer einfach Logik, die an dieser Stelle übersichtlich erklärt wird.

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